Dienstag, 25. Oktober 2011

Neuer Trojaner Duqu bedroht Konzerne und wird als kleiner Bruder von Stuxnet bezeichnet

Am Wochenende habe ich beim lesen der VDI-Nachrichten einen kleinen Beitrag zu einem neu entdeckten Computerwurm mit den Namen Duqu gefunden, welcher sehr beunruhigend wirkt, da er nach der Spionage sich selbstständig löscht ohne Spuren zu hinterlassen.

Als dann gestern im Freelancer-Newsletter der Aufruf vom BSI (Bundesinstitut für Sicherheit in der Informationstechnik) kam, den Befall von Duqu zu melden, habe ich recherchiert.

Unter Google habe ich heute mehrere Zeitungsbeiträgen mit dramatischen Headlines entdeckt, wie z.B. die Berliner Morgenpost "Neuer Computervirus Duqu bedroht Konzerne. Auf Computern in Europa ist ein "kleiner Bruder" des Computerwurms Stuxnet entdeckt worden. Der Trojaner Duqu soll gezielt bei Unternehmen und Industrieanlagen spionieren." oder bei N24 "Duqu ist Stuxnets "kleiner Bruder". Sicherheitsexperten haben in mehreren Firmennetzwerken einen neuen und gefährlichen Trojaner entdeckt. "Duqu" ist ein Abkömmling des Stuxnet-Wurms und ermöglicht Industriespionage."

"Duqu ist im Grunde der Vorbote einer zukünftigen Stuxnet-artigen Attacke", schrieben Experten von Symantec in ihrer Analyse. Der Trojaner sammle Daten von Computern und übermittle sie an seine Entwickler. Duqu sei auf Computern von sieben oder acht europäischen Unternehmen gefunden worden, die an der Entwicklung von Industrieanlagen-Software beteiligt seien, sagte ein Symantec-Analyst dem Online-Dienst CNET. Die Software sei so programmiert, dass sie sich nach 36 Tagen automatisch von den Rechnern entfernt. "Wir wissen bisher nicht, worauf genau sie es abgesehen haben."


Der Aufruf vom BSI und die Aussage von Siemens, dass dieser Virus noch nicht in Deutschland gemeldet wurde, beruhigt nicht wirklich, dann hier ist wieder viel Politik im Spiel.





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