Donnerstag, 25. März 2010

Zahlungsverkehr im Internet

In den Nachrichten wurde heute verkündet, dass die Telekom den Zahlungabwickler "Click and Buy" gekauft hat.

Der vor zehn Jahren in Köln gegründete und nun in London ansässige Zahlungsabwickler konkurriert mit der Ebay-Tochter PayPal. Nach 922 Mio. Euro Umsatz 2008 überschritt Click & Buy im vergangenen Jahr die Marke von einer Milliarde. Etwa 230 Mitarbeiter betreuen 16 000 Händler in insgesamt 31 Ländern. 2009 wurden operativ schwarze Zahlen geschrieben. Einer der größten Kunden ist Applemit seiner Musikplattform iTunes. Dem bisherigen Telekom-Bezahldienst T-Pay droht damit das Aus. Das Geschäft solle voraussichtlich in Click & Buy aufgehen, sagte einTelekom-Sprecher. 
(Quelle: Handelsblatt)

Als sichere Zahlungsmethode kann dieser Anbieter leider auch nicht gewertet werden. Auch hier sind viele Zugänge gehackt worden und es ist erheblicher Schaden entstanden (siehe Forum).
Mit Hilfe von Soforüberweisung.de ist es möglich, Transaktionen mit Hilfe von Transaktionsnummern (TAN) durchzuführen. Diese Methode erspart den Käufern die Notwendigkeit, Konto-Nummer, Betrag, Referenz-Text etc. einzutragen und für das Unternehmen gilt der Betrag als sofort erhalten, wodurch die Ware schneller versendet werden kann. 
Allerdings handelt es sich hierbei um ein Drittportal und viele Nutzer werden sicherlich davon zurück scheuen, fremden Unternehmen die kompletten Zugangsdaten für ihren Bankaccount zu übermitteln. 
Mir stellt sich die Frage, warum Auktionshäuser wie eBay (PayPal), Telefonanbieter und andere Unternehmen sich um Zahlungsmethoden im Internet kümmern, die eigentlichen "Geldhändler", die Banken nämlich, sich immer noch schwer tun, ein brauchbares Internet-Zahlungssystem zu entwickeln. 

Mittwoch, 24. März 2010

Website Usability vs Search Engine Optimization

Suchmaschinenoptimierung (Neu-Deutsch Search Engine Optimization, SEO) ist für jede Internet-Präsenz, die gefunden werden möchte, unerlässlich.
Viele Optimierungsmaßnahmen wie der Aufbau von sog. Backlinks, also Verweise von anderen Homepages auf die eigene Seite, lassen sich relativ unabhängig vom der Gestaltung der eigenen Seite umsetzen.

Doch wie sieht es mit Maßnahmen aus, deren Umsetzung die Gestaltung der Seite einschränken würde?
Es ist nicht genau bekannt, welche Algorithmen Google zur Bewertung von Seiten verwendet. Wie im Groben und Ganzen eine Seite aussehen sollte, damit sie gut bewertet wird, ist jedoch schon bekannt.
Auf der Startseite sollten demnach möglichst oft relevante Suchwörter vorhanden sein, viele Links und Backlinks schaden auch nicht, während der übermäßige Gebrauch von Bildern, Animationen und Videos zwar hübsch für den Besucher anzusehen sind, für Google jedoch wenig auswertbaren Inhalt bereit hält.

Eine Seite, die überwiegend aus Text und Text-Links besteht, wird vielleicht besucht, jedoch in den seltensten Fällen auch tatsächlich gelesen.

Was ist also zu tun?

Man könnte versuchen, eine Seite für Google und eine für den menschlichen Besucher zu entwerfen. BMW hat das versucht und wurde prompt von Google ignoriert.

Was also bleibt ist ein Kompromiss zwischen Benutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung.

Die folgenden zehn Punkte sollen Ihnen helfen, diesen Spagat zu schaffen:


  • Online-Marketing sollte nicht vom restlichen Marketing losgelöst sein. Adaptieren Sie Designmerkmale, Inhalte und vergessen Sie nicht, News und Interessantes auf Ihrer Homepage zu veröffentlichen. 

  • Verwenden Sie mehrere Domainnamen, möglichst auch mit Bezug auf Ihre Leistung. Wenn sich dort Suchwörter wiederholen, ist dies auf jeden Fall gut für Ihre Bewertung. Außerdem sollten Sie Ihren Firmennamen in möglichst allen Varianten sichern (.de, .com, .org, .net, .eu, etc.)

  • Wenn Sie unterschiedliche Produktgruppen, Sparten oder Unternehmensbereiche haben, sollten Sie sog. "Landing-Pages" erstellen. Das sind themenspezifische Seiten zu den einzelnen Produkten oder Thmene, die wie eine Startseite funktionieren, auch wenn sie in der Seitenstruktur untergeordnet sind.

  • Bei den für Sie relevanten Suchworten sollten Sie ihr Möglichstes tun, um auf Seite eins zu landen. Nur etwa 42% der Besucher scrollen überhaupt. 51% klicken auf das erste Ergebnis einer Suchseite, nur noch 16% auf das zweite und das dritte Ergebnis wird schon nur noch von 6% angeklickt.  (siehe Nielsen & Loranger, 2006, S. 40 &45) Wenn Sie eine solche Wertung nicht erreichen, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, eine entsprechende Leistung über AdWords zu "kaufen". 

  • Bilder, Videos und Animationen lockern den Inhalt auf und können ihn ansprechender machen. Texte sollten aber nicht durch Bilder oder Animationen ersetzt werden, um den Suchmaschinen die Arbeit nicht zu erschweren. 

  • Zwar mögen Suchmaschinen umfangreiche Texte, Besucher mögen sie dafür umso weniger. Schreiben Sie das Wichtigste an den Anfang und verlieren Sie sich nicht zu umfangreichen Texten. Wenn möglich, nutzen Sie Aufzählungen und Stichwörter.

  • Wenn Sie eine Suchfunktion verwenden, achten Sie darauf, entsprechende Suchwörter zu verwenden. Haben Sie z. B. einen Shop, genügt nicht die Artikelbezeichnung (die ja meistens sehr kryptisch ist), es müssen auch Schlüsselwörter hinterlegt sein (zu SGH-480 gehören auch die Suchworte "Handy", "Mobil-Telefon", "Smart-Phone", etc.). 

  • Innovationen und neue Impulse auf einer Webseite zu integrieren ist schwierig. Experimente mit der Seitenstruktur (Navigation, Logo, Inhaltsbereich) sollten vermieden werden. Das Rad neu zu erfinden lohnt sich meistens nicht und funktioniert ohnehin nur, wenn die Handhabung wesentlich intuitiver und einfacher ist. 

  • Versuchen Sie nicht, Suchmaschinen auszutricksen oder mit Hilfe dubioser Anbieter das Ranking zu erhöhen. 

  • Design-Elemente erhöhen nur dann die Benutzerfreundlichkeit, wenn sie auch einen Zweck erfüllen. 
    Dienstag, 23. März 2010

    Internet fast doppelt so wichtig wie Fernsehen für Jugendliche

    Nicht nur dass jeder zweite Jugendliche Facebook nutzt. Nach einer Studie der t Factory Trendagentur GmbH in Hamburg nutzten Jugendliche 44% der Zeit für die Mediennutzung im Internet, wo hingegen nur 24% für das Fernsehen verwendet werden.

    Bedenkt man, dass Internet-Werbung häufig nicht nur zielgruppengenauer, sondern auch kostengünstiger ist, empfiehlt es sich für diese Zielgruppe besonders, auf Online-Marketing zu setzen.

    (Foto (c) Daniel Stricker, Pixelio)

    Erhöhte Interaktivität als Gewaltauslöser?

    Nun hat die Diskussion um die Gewaltverherrlichung von Spielen auch die WII erreicht. Diese soll dank ihrer besonderen Interaktivität noch ein zusätzliches Gefahrenpotential bieten (siehe news.com.au). Durch die Imitation der Bewegung sei der Realitätsgrad noch höher und somit auch die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche die "richtigen" Bewegungsabläufe zum töten und morden erlernen.

    Vielleicht sollte man dann in Zukunft Kindern die Mithilfe in der Küche verbieten, damit sie den Umgang mit Messern und anderen, potentiell gefährlichen Werkzeugen (Nudelholz, Mixer, etc.) gar nicht erst erlernen. Immerhin handelt es sich hierbei nicht um simulierte Bewegungsabläufe, sondern um echte, potentielle Waffen.

    Da wir ja keine Generation wollen, die wissen, wie man mit Messern, Schwerten und Gewehren tötet (laut Gewaltspielkritiker Prof. Craig Anderson), sollte hier schnellstens ein Verbot her. 


    Ich frage mich nur, wie das früher war, als Kinder noch mit zur Jagd gekommen sind und - keinesfalls simuliert - gelernt haben, wie man ein Tier erlegt, auseinander nimmt und am Ende sogar zubereitet.


    (Foto: © Nicole Celik / PIXELIO)

    Willkommen beim SAGO-Tec Blog

    Wir haben uns vorgenommen, in regelmäßigen Abständen an dieser Stelle interessante Informationen rund um die Themen Marketing, Automatisierungstechnik und Online-Marketing zu veröffentlichen und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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