Montag, 13. Dezember 2010

Intrexx Version 5.1 verfügbar

Screenshot Intrexx 5.1
Ab sofort ist die neue Intrexx-Version 5.1 erhältlich! Vor allem hinsichtlich der Bedienung und Darstellung in iPhone und iPad wurde Intrexx deutlich verbessert: So wird die Eingabe von Datum und Uhrzeit z.B. nun über ein sogenanntes „Spinnrad“ wesentlich vereinfacht. Die einzelnen Layout-Elemente sind nun zudem optimal an die Anforderungen des iPad angepasst.

Neu ist ebenfalls die Unterstützung von Gesten: u.a. können Datensätze nun ganz einfach durch „Wischen“ durchsucht werden. Darüber hinaus ist es mit Intrexx 5.1 möglich, Applikationen samt Rechten zu importieren, was die Rechtevergabe gerade bei komplexen Applikationen deutlich vereinfacht.

Weitere neue Features sind:
  • Intrexx iphoneTechnologische Basis für die Integration von Daten aus MS Exchange
    Ab der Version 5.1 können Sie den neuen Business Adapter für MS Exchange einsetzen. Dies bietet Ihnen vollkommen neue Möglichkeiten bei der Applikationserstellung!

  • Darstellung von Charts auf iPhone und iPad
    Damit haben Sie jederzeit den perfekten Überblick über die Entwicklung Ihres Unternehmens!

  • Unterstützung des dynamischen Filters bei mobilen Endgeräten
    Dies ermöglicht die interaktive Einschränkung von Ergebnismengen bei der Auswahl von Datensätzen.

  • Integration der Ansichtskontrolle „FileWalker“ in die Portal-Suche
    Jetzt können auch Dateien aus dem Filesystem des Unternehmens durchsucht werden, die in Intrexx Applikationen eingebunden wurden.

  • Definition von Prioritäten bei Datengruppen
    Dies erlaubt ein gezieltes Ranking der Suchergebnisse.

  • Unterstützung von Excel-Import auf Linux Systemen

  • Unterstützung für OpenOffice Dokumente

Ein Dokument mit allen neuen Features der Version 5.1 können Sie hier kostenlos herunterladen.

Kunden, die bereits auf Intrexx 5 migriert haben bzw. einen Software Service Vertrag besitzen, erhalten die neue Version kostenlos. Die erworbenen Lizenzschlüssel der Version Intrexx Professional 5.0 sind weiterhin gültig.
Dienstag, 7. Dezember 2010

Den perfekten Newsletter erstellen

E-Mails sind ein großer Vorteil des Internets. Ohne Zeitverzögerung und Portokosten kommen die Briefe direkt beim Empfänger an. Ohne viel Aufwand kann man seine Nachrichten breit streuen und weltweit verteilen.

Die daraus resultierenden Folgen kennen wir alle: Spam

Es wird geschätzt, dass bis zu 90 % des Nachrichtenverkehrs im Internet aus diesen Spam-Mails bestehen. Jeder, der eine E-Mail Adresse hat, hat auch schon mit Spam zu tun gehabt. Eine sichere Methode, um den eigenen Spam-Erhalt zu steigern besteht darin, seine E-Mail Adresse im Internet anzugeben. Und wer erst einmal auf einer Liste steht, kommt für gewöhnlich nicht mehr davon runter. Gleichzeitig werden Sie häufig gezwungen, Ihre Adresse preis zu geben. Wenn Sie irgendwelche kostenlose Angebote Nutzen möchten, müssen Sie sich meistens registrieren; also Ihre E-Mail Adresse preis geben. Sie "bezahlen" also mit Ihren Daten und den daraus resultierenden, unerwünschten Werbebotschaften. Wenn einem "nur" Viagra verkauft werden soll, hat man ja noch Glück gehabt, denn häufig kommen Viren, Würmer und Trojaner auf diesen Weg gleich mit ins virtuelle Postfach geflattert.

Wie wollen Sie es also angesichts dieser Situation schaffen, Kunden und Interessenten dazu bewegen, Ihnen ihre E-Mail Adresse freiwillig zur Verfügung zu stellen?

Bieten Sie etwas

Egal welches Produkt Sie verkaufen: Ein Newsletter ist kein Werbeletter. Jeder von uns wird mit Werbung überhäuft und Letzte, was wir brauchen und wollen, ist mehr Werbung.

  • Versetzen Sie sich in die Lage des Kunden.
    • Was würde Sie interessieren?
    • Was könnte Sie motivieren, einen Newsletter zu bestellen und auch zu lesen?

  • Bieten Sie nützliche Informationen an

  • Formulieren Sie dezent und unaufdringlich

  • Der werbliche Inhalt darf nicht dominant sein

Machen Sie die Anmeldung einfach

Sie müssen dem Kunden zeigen, dass Sie kein Viagra-Verkäufer sind. Seriösität ist das Schlagwort:

  • Verlangen Sie nicht mehr Informationen, als Sie brauchen

    • Je mehr der Kunde ausfüllen muss, umso höher wird die Barriere
    • Sie dürfen ohnehin keine Daten speichern, die Sie nicht unmittelbar für den Versand benötigen (Datenminimierungsgebot im Bundesdatenschutzgesetz)

  • Nicht nur die Anmeldung, auch die Abmeldung muss einfach, schnell und problemlos möglich sein

    • Zeigen Sie schon auf der Homepage, dass eine Abmeldung einfach möglich ist
    • Hinterlegen Sie auf jeder Mail einen Abmelde-Link

  • Versenden Sie eine automatische Verifizierungs-Mail

    • Um die Adresse zu überprüfen und
    • Um Missbrauch zu verhindern

  • Verkomplizieren Sie die Anmeldung nicht

    • Die Frage, ob der Empfänger eine HTML- oder Text-Mail erhalten möchte ist unnötig, denn
      • Viele User kennen den Unterschied gar nicht
      • HTML-Mails sind leserfreundlicher
    • Versenden Sie statt dessen Mail im Multipart-Format und überlassen Sie dem E-Mail Programm des Kunden die (automatische) Entscheidung

Erstellen Sie ein Konzept

Planen Sie bereits im Vorfeld Ihre Kapazitäten für einen Newsletter. Es ist nicht nötig, alle Artikel selber zu schreiben. Sammeln und Kommentieren Sie Neuigkeiten aus Ihrer Branche und stellen Sie sie Ihren Lesern (mit Quellenangabe) zur Verfügung. Für einen guten Newsletter reicht häufig Branchenkenntnis und ein Gefühl, was Ihren Leser interessieren könnte.

Schauen Sie hierbei ruhig über den Tellerrand hinaus. Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Interessen Ihre Kunden genrell haben und versorgen Sie ihn mit den entsprechenden Informationen. Können Sie ihm Tipps, Anleitungen und Hilfen für die Bedienung Ihrer Produkte geben? Haben Sie nützliche Informationen das Umfeld oder den Einsatz Ihrer Produkte betreffend?

Übertreiben Sie es nicht

Wenn Sie nicht gerade eine Nachrichtenagentur sind, haben Sie nicht genügend interessante Neuigkeiten, um jeden Tag einen Newsletter zu verschicken. Alle zwei Wochen bis einmal im Monat sind ein guter Schnitt. Lassen Sie die Abstände aber auch nicht zu groß werden. Versenden Sie Ihren Newsletter Dienstags bis Donnerstags. Am Montag hat sich häufig viel Spam vom Wochenende angesammelt (und Sie möchten ja nicht dazu gerechnet werden) und am Freitag sind viele Mitarbeiter bereits in Gedanken im Wochenende.

Führen Sie eine Erfolgskontrolle durch

Erfassen Sie:

  • Die zugestellten Mails
  • Die nicht zustellbaren Mails
  • Die Öffnungsrate
  • Die Klickrate
Donnerstag, 2. Dezember 2010

Enterprise Portalsoftware Intrexx für Mac OS X

Durch den Erfolg von iPhone und iPad rücken nun auch die Apple-Rechner immer mehr in den Fokus der Unternehmen. Das Problem: Für den Mac gibt es bislang kaum Business-Software. Um diese Lücke zu schließen, veröffentlicht United Planet nun die erste Software für den Mac, mit der webbasierende Business-Applikationen und Enterprise Portale erstellt und betrieben werden können.

Freiburg, den 17. November 2010. Nachdem iPhone und iPad in den Unternehmen bereits angekommen sind, werden nun auch die Apple-Rechner verstärkt im Business-Umfeld eingesetzt. Sorgt der Einsatz der Macs bei Unternehmen wie dem Springer Verlag oder Google für Schlagzeilen, sind es aber wohl eher kleinere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern, die auf den Apfel setzen.

Verwunderlich ist die Entwicklung hin zum Mac im Business-Umfeld keinesfalls, da der Apple-Computer gerade in puncto Benutzerfreundlichkeit einiges zu bieten hat. Was bisher zum Durchbruch des Mac im Geschäftsumfeld allerdings fehlte, war eine umfassende und leistungsfähige Business-Software für den Apple-Rechner. Diese Lücke schließt der Freiburger Softwarehersteller United Planet (www.unitedplanet.com) nun mit seiner Portalsoftware Intrexx: Ab sofort ist Deutschlands meistverkaufte Portalsoftware im Mittelstand auch in einer Version für das Betriebssystem Mac OS X verfügbar.

Nun können auch Mac-User webbasierende Business-Applikationen und Enterprise Portale im gewohnten Apple „Look and Feel“ erstellen und betreiben und so die Geschäftsprozesse ihres Unternehmens optimieren. Egal, ob Unternehmen Anwendungen zum Management von Dokumenten, Kundendaten und Ressourcen erstellen, Antragsverfahren (z.B. für Urlaubsanträge) automatisieren oder Portale für Mitarbeiter, Partner und Kunden einrichten möchten – mit Intrexx ist dies alles vollkommen ohne Programmieraufwand möglich. So wird der Apple-Rechner innerhalb kürzester Zeit zu einer wahren Business-Maschine, mit der Informationen gezielt verteilt und die Abläufe des gesamten Unternehmens effizient gesteuert werden können.

Aber damit nicht genug: Alle Business-Apps und -Daten aus dem Unternehmensportal, wie beispielsweise die Kundenkartei oder der Dienstplan, können mit Intrexx mit wenigen Mausklicks auch auf iPhone und iPad gebracht werden – mit allen gerätetypischen Kontrollen und Funktionen. Dies eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten für das mobile Business: Einerseits können die Mitarbeiter dadurch jederzeit und von jedem Ort aus auf alle wichtigen Unternehmensdaten zugreifen. Darüber hinaus werden sie nun über ihr Smartphone auch außerhalb des Büros in die betrieblichen Abläufe eingebunden. Im Haus können die Mitarbeiter via WiFi gebührenfrei sogar mit dem iPod auf die Daten aus dem Enterprise Portal zugreifen. Dies kann gerade bei Meetings überaus praktisch sein.

Da das Portal im Browser des mobilen Endgerätes läuft, ist keine Installation der Software auf dem Gerät selbst nötig. Der User loggt sich einfach über das Web ein und hat daraufhin Zugriff auf die Applikationen des Unternehmensportals. Eine 5-User-Version von Intrexx bietet United Planet bereits für 49 Euro an. Zahlreiche weitere Unternehmenslösungen können zudem im Intrexx Application Store von United Planet heruntergeladen werden. So kann sich jedes Unternehmen seine eigene Business-Software selbst zusammenstellen.

Quelle: United Planet
Mittwoch, 1. Dezember 2010

Das TIA Portal von Siemens definiert Engineering neu

"Die Zukunft des Engineerings beginnt jetzt"

Siemens gab letzte Woche auf der SPS Drive Messe in Nürnberg den Startschuss für eine neue Ära in Sachen Engineering.
Zentrales Element hierfür ist das Framework "TIA Portal", welches die Basis aller künftigen Engineering-Systeme zur Projektierung, Programmierung und Inbetriebnahme der Automatisierungsgeräte und Antriebssysteme von Siemens sein wird.

So werden künftig beispielsweise alle Geräte und Feldbusse nur noch mit einem gemeinsamen Geräte- und Netzwerk-Editor konfiguriert. Projektnavigation, Bibliothekskonzepte, Datenhaltung, Projektablage, Diagnose und Online-Funktionen werden vereinheitlicht und dem Anwender über eine gemeinsame Rahmenapplikation bereitgestellt.
Zudem sind Daten wie Parameter, Bausteine, Tags, oder Meldungen nur noch einmal an einer Stelle einzugeben.

Step7 V11 dient der Projektierung, Programmierung und Diagnose sämtlicher SIMATIC-Controller - angefangen bei der Klein-Steuerung SIMATIC S7-1200, die Siemens bereits zur Hannover Messe 2009 als Nachfolger der S7-200-Generation auf dem Markt gebracht hat, über die bisherige Steuerungsfamilien SIMATIC S7-300 und -400 bis hin zur PC-basierten Automatisierung SIMATIC WinAC.

Quelle: Titelstory der offiziellen SPS/ IPC/ DRIVES Messe-Zeitung 2010, vom 24.11.2010

Kommentar:
Ich war 2 Tage auf der Messe und bin vom neuen TIA-Portal begeistert.
Zumal auch ganz neue Comfort Panels für anspruchsvolle HMI-Aufgaben präsentiert wurden.
Im neuen TIA Portal sind auch die ersten Schritte für die Zusammenführung von WinCC flexible und WinCC V7 enthalten.

Wir hatten dieses Portal schon im Frühjahr mit der S7-1200 und den Basic Panels im Zusammenspiel unseren Kunden präsentiert.

Jetzt können wir mit dem vorhandenen TIA-Koffer die Durchgängigkeit und Migrations-Möglichkeiten individuell auf Ihre Anforderungen einsetzten.

Das neue TIA Portal wird voraussichtlich Ende Januar zu Verfügung stehen.
Begleiten Sie mich bei der Produkteinführung zur SIEMENS After5 Veranstaltung in der Region:

Ich werde am 9.12.2010 in Mülheim auf Sie warten



Montag, 22. November 2010

Was ist eigentlich CRM?

Customer Relationship Management (CRM) hat es schon immer gegeben.
Im Individualkunden-Bereich, vom Tante-Emma-Laden bis zur Kosmetikberaterin, kennt es jeder. Allerdings benutzte man dort Worte wie Kundenbindung, Kundennähe oder Kundentreue.

CRM ist kein Modewort, kein neues Marketingkonzept, kein neues Kostensenkungsprogramm und auch kein IT-Konzept.

CRM ist ein Managementkonzept, mit dessen Hilfe sich ein Unternehmen zur Erzielung wirtschaftlichen Erfolgs bewusst, gezielt, systematisch und langfristig auf die Bedürfnisse seiner Kunden einstellt.

In den letzten 20 Jahren hat es viele Anläufe gegeben, Marketing und Vertrieb schlagkräftiger zu machen. Die EDV darf nicht länger nur als Kontroll- und Disziplinierungsinstrument verstanden werden. Sie gibt uns die Möglichkeit, unvorstellbare Datenmengen schnell und zielgerichtet auszuwerten und damit Entscheidungen auf Fakten gründen zu können.

Die klassischen Strategien von Qualitätsmanagement, Marketing und Vertriebssteuerungen haben ausgedient. CRM ist eine übergreifende Strategie zur Optimierung aller Funktionen und Prozesse (von der Produktion über Marketing, Vertrieb, Verkauf bis zum Support) im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit, die Kundenloyalität und die Profitabilität.

Diese Strategie ist auf zwei Ziele ausgerichtet:
1. die Optimierung der bestehenden Kundenbeziehungen und
2. die Gewinnung hochwertiger Neukunden

Der Aufwand einen neuen Kunden zu gewinnen, ist fünfmal höher als einen Bestandskunden zu halten. Der große Trugschluss, dass alleine meine Produktqualität zur Kundenzufriedenheit beiträgt, ist lange schon bekannt.
Ursachen für Kundenverluste trägt zu 65% das Verhalten meines Personals und nur 15% die Produktqualität.

Wesentlich zum Unternehmenserfolg trägt ein Beschwerdemanagement bei, also die systematische Entgegennahme, Analyse und Bearbeitung von Kundenbeschwerden.

CRM ist darauf ausgerichtet, den Aufbau und Erhalt von langfristigen Kundenbeziehungen abzusichern und in einem langfristigen Vorteil für Kunden und Unternehmen zu überführen.

Eine CRM-Strategie kann durch eine gute und passende Software unterstützt werden.
Bei der Vielzahl der auf dem Markt befindlichen CRM-Softwarelösungen, ist die Frage nach der für mein Unternehmen richtigen CRM-Software wichtig.

Muss ich meine CRM-Strategie nach der einzusetzenden Software anpassen oder passt sich die Software ohne großen Aufwand an mein Unternehmen und meine Unternehmensstrategie an?



Mittwoch, 17. November 2010

Cloud Computing kann IT-Kosten halbieren

Cloud Computing bleibt (noch) ein Drahtseilakt.

IT-Sicherheit: Millionen Unternehmen setzen schon auf Cloud Computing, den Bezug von Software und Services via Internet. Ihre Daten werden bei einem internationalen Anbieter irgendwo auf der Welt gespeichert - und die rechtliche Lage ist im Ernstfall alles andere als klar.

Immer mehr Unternehmen setzen aus Kostengründen auf die Datenverarbeitung in der "Cloud": "Rechnen in der Wolke" bedeutet, dass eine IT-Landschaft nicht mehr vom Anwender selbst betrieben wird, sondern über Anbieter bezogen wird.
Die Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner des Unternehmens, sondern "in der Wolke", also auf irgendeinen Rechner des Anbieters, der in irgendeinem Land stehen könnte.

Amazon, HP, Microsoft, IBM, EMC, Oracel und Google verschieben täglich Daten in Millionen Servern von den USA über Asien nach Europa und wieder zurück - je nach den derzeit verfügbaren Rechenkapazitäten.
Noch vor wenigen Jahren war es für Unternehmen undenkbar, sensible Geschäftsdaten außerhalb ihrer Firewall zu verarbeiten. Inzwischen ist das Vertrauen in die Cloud-Computing-Anbieter gewachsen.

Quelle: VDI nachrichten Nr 43, 29.10.2010

Kommentar:
Beide Überschriften mit ihren Ausführungen stammen von der gleichen VDI nachrichten Ausgabe und scheinen sich zu wiedersprechen: IT-Kostenreduktion durch Sicherheitsverlust?

Der Titel "Cloud Computing kann IT-Kosten halbieren" wurde auf dem alljährlichen IT-Symposium der Marktforscher von Gartner in Orlando geprägt und ist ein wichtiges Barometer für die Branchenentwicklung im nachfolgenden Jahr.
Dort wurden auch aktuelle Zahlen genannt, indem z.B. 2010 über 19 Mio. Tablet-Computer abgesetzt werden, 2011 sollen es 55 Mio.sein.

"Das iPad setzt neue Maßstäbe in der Computernutzung, es ist das erste Apple-Gerät, das uneingeschränkt businesstauglich ist".
In Kombination mit Cloud-Computing ist es die Zukunft für Kostenreduzierung und Sicherheit.

Experten sind sich einig, dass Nutzer künftig immer häufiger über kleine mobile Geräte in der "Cloud" agieren werden. Der aktuelle Cisco-Sicherheitsbericht empfiehlt jedoch dringend, die Sicherheitsmaßnahmen bei Anbietern für Cloud Computing zu klären. Denn wenn viele Unternehmen sich nun bei einem Anbieter tummeln, bietet dieser für den Angreifer ein umso attraktiveres Ziel.




Freitag, 5. November 2010

Stuxnet: Der erste Virus für Automatisierungssysteme

Bereits seit einigen Monaten ist die Existenz eines Virus namens Stuxnet bekannt, der speziell für Angriffe auf Siemens-Automatisierungssysteme (WinCC sowie Speicherprogrammierbare Steuerungen) entwickelt wurde. Die Bedrohungslage zeigt dabei ein ambivalentes Bild. Nur eins ist Klar: Es ist höchste Zeit zum Handeln.

"Stuxnet ist ein äußerst innovatives und brandgefährliches Spionage-Tool, das ursprünglich zum Auslesen von industriellen Siemens-Scada-Datenbanken bestimmt war und eine ganze Reihe einzigartiger Technologien enthält." So ist es seit Anfang August auf den Internetseiten von www.searchsecurity.de zu lesen.

Brandgefährlich stufen Experten die Sicherheitslücke deshalb ein, weil Stuxnet zur Fernsteuerung von Anlagen dienen kann. Daher brachte die Tatsache, dass die Atomanlagen im iranischen Buschehr von Stuxnet betroffen sind, die Sache in die breite Öffentlichkeit.

Der Aufwand für die Entwicklung von Stuxnet wird als sehr hoch eingeschätzt, so dass Geheimdienste als Uhrheber vermutet werden.

Quelle: SPS-MAGAZIN Ausgabe 11, Seite 30, November 2010

Kommentar:
Dieser Bericht liest sich wie ein Abenteuer-Science-Fiction-Roman, welche durch folgendes Zitat verdeutlicht wird: "Ich denke, dass dies der Auftakt zu einem neuen Zeitalter ist: die Zeit des Cyber-Terrorismus, der Cyber-Waffen und der Cyber-Kriege."

Demnach sei die Industriespionage unter Einbeziehung von Automatisierungssystemen bereits im vollem Gang. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) mahnt zur Versachlichung der Debatte und bietet Hilfe an: www.bsi.bund.de

Nach bisher vorliegenden Berichten verhält sich das Virus zunächst überaus harmlos und kann leicht beseitigt werden. Nach Siemens-Aussagen sind bisher nur 15 Fälle gemeldet worden, bei denen Stuxnet auf Rechnern im Umfeld von Industrieanlagen festgestellt wurde. In keinem der Fälle war die Steuerung oder der Betrieb der Anlage beeinträchtigt. www.siemens.de

Bedenklich ist die Tatsache, das die verschiedenen Geheimdienste Sicherheitslücken im Betriebssystem von Microsoft nutzen und einen Virus gezielt aktivieren können, um z.B. Atomanlagen zu manipulieren oder Fern zusteuern.

Stuxnet zeigt deutlich, dass die Sicherheitsanforderungen in der Automatisierungstechnik ein wichtiges Thema ist und uns in Zukunft intensiv beschäftigen wird.


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