Montag, 22. November 2010

Was ist eigentlich CRM?

Customer Relationship Management (CRM) hat es schon immer gegeben.
Im Individualkunden-Bereich, vom Tante-Emma-Laden bis zur Kosmetikberaterin, kennt es jeder. Allerdings benutzte man dort Worte wie Kundenbindung, Kundennähe oder Kundentreue.

CRM ist kein Modewort, kein neues Marketingkonzept, kein neues Kostensenkungsprogramm und auch kein IT-Konzept.

CRM ist ein Managementkonzept, mit dessen Hilfe sich ein Unternehmen zur Erzielung wirtschaftlichen Erfolgs bewusst, gezielt, systematisch und langfristig auf die Bedürfnisse seiner Kunden einstellt.

In den letzten 20 Jahren hat es viele Anläufe gegeben, Marketing und Vertrieb schlagkräftiger zu machen. Die EDV darf nicht länger nur als Kontroll- und Disziplinierungsinstrument verstanden werden. Sie gibt uns die Möglichkeit, unvorstellbare Datenmengen schnell und zielgerichtet auszuwerten und damit Entscheidungen auf Fakten gründen zu können.

Die klassischen Strategien von Qualitätsmanagement, Marketing und Vertriebssteuerungen haben ausgedient. CRM ist eine übergreifende Strategie zur Optimierung aller Funktionen und Prozesse (von der Produktion über Marketing, Vertrieb, Verkauf bis zum Support) im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit, die Kundenloyalität und die Profitabilität.

Diese Strategie ist auf zwei Ziele ausgerichtet:
1. die Optimierung der bestehenden Kundenbeziehungen und
2. die Gewinnung hochwertiger Neukunden

Der Aufwand einen neuen Kunden zu gewinnen, ist fünfmal höher als einen Bestandskunden zu halten. Der große Trugschluss, dass alleine meine Produktqualität zur Kundenzufriedenheit beiträgt, ist lange schon bekannt.
Ursachen für Kundenverluste trägt zu 65% das Verhalten meines Personals und nur 15% die Produktqualität.

Wesentlich zum Unternehmenserfolg trägt ein Beschwerdemanagement bei, also die systematische Entgegennahme, Analyse und Bearbeitung von Kundenbeschwerden.

CRM ist darauf ausgerichtet, den Aufbau und Erhalt von langfristigen Kundenbeziehungen abzusichern und in einem langfristigen Vorteil für Kunden und Unternehmen zu überführen.

Eine CRM-Strategie kann durch eine gute und passende Software unterstützt werden.
Bei der Vielzahl der auf dem Markt befindlichen CRM-Softwarelösungen, ist die Frage nach der für mein Unternehmen richtigen CRM-Software wichtig.

Muss ich meine CRM-Strategie nach der einzusetzenden Software anpassen oder passt sich die Software ohne großen Aufwand an mein Unternehmen und meine Unternehmensstrategie an?



Mittwoch, 17. November 2010

Cloud Computing kann IT-Kosten halbieren

Cloud Computing bleibt (noch) ein Drahtseilakt.

IT-Sicherheit: Millionen Unternehmen setzen schon auf Cloud Computing, den Bezug von Software und Services via Internet. Ihre Daten werden bei einem internationalen Anbieter irgendwo auf der Welt gespeichert - und die rechtliche Lage ist im Ernstfall alles andere als klar.

Immer mehr Unternehmen setzen aus Kostengründen auf die Datenverarbeitung in der "Cloud": "Rechnen in der Wolke" bedeutet, dass eine IT-Landschaft nicht mehr vom Anwender selbst betrieben wird, sondern über Anbieter bezogen wird.
Die Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner des Unternehmens, sondern "in der Wolke", also auf irgendeinen Rechner des Anbieters, der in irgendeinem Land stehen könnte.

Amazon, HP, Microsoft, IBM, EMC, Oracel und Google verschieben täglich Daten in Millionen Servern von den USA über Asien nach Europa und wieder zurück - je nach den derzeit verfügbaren Rechenkapazitäten.
Noch vor wenigen Jahren war es für Unternehmen undenkbar, sensible Geschäftsdaten außerhalb ihrer Firewall zu verarbeiten. Inzwischen ist das Vertrauen in die Cloud-Computing-Anbieter gewachsen.

Quelle: VDI nachrichten Nr 43, 29.10.2010

Kommentar:
Beide Überschriften mit ihren Ausführungen stammen von der gleichen VDI nachrichten Ausgabe und scheinen sich zu wiedersprechen: IT-Kostenreduktion durch Sicherheitsverlust?

Der Titel "Cloud Computing kann IT-Kosten halbieren" wurde auf dem alljährlichen IT-Symposium der Marktforscher von Gartner in Orlando geprägt und ist ein wichtiges Barometer für die Branchenentwicklung im nachfolgenden Jahr.
Dort wurden auch aktuelle Zahlen genannt, indem z.B. 2010 über 19 Mio. Tablet-Computer abgesetzt werden, 2011 sollen es 55 Mio.sein.

"Das iPad setzt neue Maßstäbe in der Computernutzung, es ist das erste Apple-Gerät, das uneingeschränkt businesstauglich ist".
In Kombination mit Cloud-Computing ist es die Zukunft für Kostenreduzierung und Sicherheit.

Experten sind sich einig, dass Nutzer künftig immer häufiger über kleine mobile Geräte in der "Cloud" agieren werden. Der aktuelle Cisco-Sicherheitsbericht empfiehlt jedoch dringend, die Sicherheitsmaßnahmen bei Anbietern für Cloud Computing zu klären. Denn wenn viele Unternehmen sich nun bei einem Anbieter tummeln, bietet dieser für den Angreifer ein umso attraktiveres Ziel.




Freitag, 5. November 2010

Stuxnet: Der erste Virus für Automatisierungssysteme

Bereits seit einigen Monaten ist die Existenz eines Virus namens Stuxnet bekannt, der speziell für Angriffe auf Siemens-Automatisierungssysteme (WinCC sowie Speicherprogrammierbare Steuerungen) entwickelt wurde. Die Bedrohungslage zeigt dabei ein ambivalentes Bild. Nur eins ist Klar: Es ist höchste Zeit zum Handeln.

"Stuxnet ist ein äußerst innovatives und brandgefährliches Spionage-Tool, das ursprünglich zum Auslesen von industriellen Siemens-Scada-Datenbanken bestimmt war und eine ganze Reihe einzigartiger Technologien enthält." So ist es seit Anfang August auf den Internetseiten von www.searchsecurity.de zu lesen.

Brandgefährlich stufen Experten die Sicherheitslücke deshalb ein, weil Stuxnet zur Fernsteuerung von Anlagen dienen kann. Daher brachte die Tatsache, dass die Atomanlagen im iranischen Buschehr von Stuxnet betroffen sind, die Sache in die breite Öffentlichkeit.

Der Aufwand für die Entwicklung von Stuxnet wird als sehr hoch eingeschätzt, so dass Geheimdienste als Uhrheber vermutet werden.

Quelle: SPS-MAGAZIN Ausgabe 11, Seite 30, November 2010

Kommentar:
Dieser Bericht liest sich wie ein Abenteuer-Science-Fiction-Roman, welche durch folgendes Zitat verdeutlicht wird: "Ich denke, dass dies der Auftakt zu einem neuen Zeitalter ist: die Zeit des Cyber-Terrorismus, der Cyber-Waffen und der Cyber-Kriege."

Demnach sei die Industriespionage unter Einbeziehung von Automatisierungssystemen bereits im vollem Gang. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) mahnt zur Versachlichung der Debatte und bietet Hilfe an: www.bsi.bund.de

Nach bisher vorliegenden Berichten verhält sich das Virus zunächst überaus harmlos und kann leicht beseitigt werden. Nach Siemens-Aussagen sind bisher nur 15 Fälle gemeldet worden, bei denen Stuxnet auf Rechnern im Umfeld von Industrieanlagen festgestellt wurde. In keinem der Fälle war die Steuerung oder der Betrieb der Anlage beeinträchtigt. www.siemens.de

Bedenklich ist die Tatsache, das die verschiedenen Geheimdienste Sicherheitslücken im Betriebssystem von Microsoft nutzen und einen Virus gezielt aktivieren können, um z.B. Atomanlagen zu manipulieren oder Fern zusteuern.

Stuxnet zeigt deutlich, dass die Sicherheitsanforderungen in der Automatisierungstechnik ein wichtiges Thema ist und uns in Zukunft intensiv beschäftigen wird.


Donnerstag, 4. November 2010

Wollen Sie das Engineering von morgen heute schon erleben?


Wollen Sie das Engineering von morgen heute schon erleben?


Wer kennt nicht auch die ewigen Software-Updates und Modernisierungsanforderungen, um Sicherheitslücken zu schließen und neue Funktionen nutzen zu können.

Allein Microsoft hat am 14.10.2010 einen Patch zum Schließen von 51 Sicherheitslecks zu Verfügung gestellt.


In Produktionsanlagen sind geforderte Hochrüstungen oft mit viel Risiko und Kosten verbunden, weil die verschiedenen Maschinenbauer mit Wartungsverträgen nicht synchronisiert sind und es somit zu Anlagenstillständen kommen kann.


Auch an diesem Punkt kommt unser TIA-Koffer zum Einsatz: Bevor die Produktionsanlagen hochgerüstet werden, kann die Software mit Hilfe der vorhandenen Hardware im Vorfeld auf Funktionalität und Kompatibilität getestet werden.


Siemens ist seit vielen Jahren führend in der Entwicklung von Engineering-Software und stellt dabei stets die Effizienz, die intuitive Bedienung und die Zukunftssicherheit in den Vordergrund.


Vor ca.15 Jahren war der Umstieg von STEP5 nach STEP7 (SIMATIC S5 nach SIMATIC S7) ein gewaltiger Schritt mit vielen Reibungsverlusten und viele Produktionsbetreiber erwarten schon länger den nächsten Umstieg auf „??STEP9??“.


Ende November auf der SPS Drive in Nürnberg kündigt Siemens „die Einführung einer bahnbrechenden Engineering-Software für die Industrieautomatisierung“ an.


Die Firma SAGO-Tec GmbH kann direkt im Anschluss nach der Messe Sie dabei unterstützen, dass Ihre Produktionsanlagen ohne große Hardware-Investitionen mit der neuen Software weiterhin funktioniert und Sie die neuen Funktionen direkt nutzen können.


www.engineering-redefined.com


Ganz nach unserem Unternehmensleitspruch: „Grenzen überwinden und Brücken bauen“


Briefträger sollen E-Postbrief an der Haustür vertreiben

Die Post will ihren Postboten eine Prämie für jeden neu hinzugewonnen Kunden bezahlen, der einen Zugang zum E-Post-Service bucht.

Im Interview mit der Rheinischen Post am 4.11.2010 erklärt Postvorstand Jürgen Gerdes, wie der Konzern die Telekom beim elektronischen Brief abhängen will.
Er glaubt gleichzeitig, dass die Post dieses Weihnachten so viele Pakete ausliefert wie noch nie.

Das entscheidende Kriterium bei der sicheren elektronischen Kommunikation ist das Vertrauen der Kunden in den Anbieter. Und da genießen wir großen Vorsprung.

Die meisten Privatkunden versenden nicht mehr als zwei bis drei Briefe im Monat.
Da zählt vor allem Sicherheit der Zustellung.
Und Anmeldung, Registrierung und Empfang sind sowieso kostenlos.

Wir haben eine Million Privatkunden und über 100 große Firmen für den E-Postbrief gewonnen.

Kommentar:
Wer bekommt nicht auch in den letzten Wochen vermehrt Werbung zum E-Brief, egal per Post oder als Beilagen in Zeitschriften.
Die Fernsehwerbung und Zeitungs-Annoncen werden mit einer erheblichen Marketing-Budget unterstützt und dafür sind die Reaktionen doch sehr gering.

Als neutraler Betrachter bringt der E-Brief mir keine Vorteile, da sogar der Preis mit 55 Cent der gleiche ist. Dafür geht die persönliche Note verloren und ein E-Brief kann auf meinem Computer bei den vielen Spams und Virenangriffen unter gehen.

Bei dem heute erschienenen Interview kann ich auch keine Argumente für den E-Brief finden. Eher das Gegenteil, wenn die Postboten durch Prämien motiviert werden mich zu überreden und sie gleichzeitig mehr Arbeit durch die Zustellung von Paketen erwarten.

Da schau ich mich eher in den verschiedenen Blogs und Fachzeitschriften um, bei denen vor erheblichen Sicherheitslücken bei E-Brief und DE_MAIL gemahnt wird.



Mittwoch, 3. November 2010

Newsletter Service


A/B Splittest

Mit unserem A/B Splittest versenden Sie zwei Versionen Ihrer E-Mail Kampagne an zwei Teile Ihrer Empfängergruppe, um den besten Betreff oder Inhalt zu ermitteln. Die erfolgreichere Version wird automatisch auf Basis von performancebasierten Daten oder manuell an den Rest der Gruppe versendet.
A/B Splittest
Testen Sie zwei verschiedene Betreffzeilen, zwei verschiedene Inhalte oder beides.
Gewinnermittlung nach:
  • Öffnungsrate - Die Version mit der höchsten Öffnungsrate gewinnt.
  • Klicks - Die Version mit den meisten unique Klicks gewinnt.
  • Klicks auf einen Link - Wählen Sie einen bestimmten Link. Die Version mit den meisten unique Klicks auf diesen Link gewinnt.
  • Conversionrate - Die Version mit der höchsten Conversionrate gewinnt. (Funktioniert nur bei Verwendung von Conversion-Tracking)
  • Gewinner manuell festlegen - Nach Ablauf der Testzeit erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail. Sie können anschließend eine Version als Gewinner festlegen und an den Rest der Gruppe versenden.
Nach dem Versand des Splittests kann das A/B Ergebnis in Bereich Reports eingesehen werden. Hier besteht jederzeit die Möglichkeit, die Gewinner-Version manuell vor Ablauf der Testzeit festzulegen. Diese wird dann sofort an den Rest der Empfängergruppe versendet.
Analyse Splittest
Es gibt viele Gründe, warum A/B Splittests genutzt werden sollten.
  • Experimentieren Sie ein wenig und studieren Sie die Auswirkungen verschiedener Betreffzeilen. Ist die Öffnungsrate mit dem Betreff "Heute 20% Rabatt auf alle Produkte" oder mit "Heute zahlen Sie nur 80% bei uns" höher?
  • Finden Sie heraus, welches Design besser ankommt. Funktioniert als Call to Action ein einfacher Link oder ein bunter Button besser? (Als Call to Action (CTA) wird die Handlungsaufforderung bezeichnet.)
  • Automatisch mehr verkaufen! Kaufen Ihre Empfänger aktuell lieber Regenschirme oder Gummistiefel?
Egal was Sie testen möchten - durch das A/B Ergebnis erhalten Sie nützliche Informationen über Ihre Empfänger und E-Mail Kampagnen. Und wenn sich die Marketing-Abteilung und der Chef mal wieder nicht über den Betreff einig sind, dann ist die A/B Splittest-Funktion auch sehr nützlich.

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