Freitag, 30. April 2010
Google Bildersuche rechtens
14:10 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Google-Bildersuche verstößt nicht gegen UrheberrechteQuelle: http://www.tagesschau.de/inland/googlethumbnails102.html
Der Internetdienst Google verletzt bei seiner Bildersuche keine Urheberrechte. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheiden. Damit blieb die Klage einer Künstlerin aus Weimar in letzter Instanz erfolglos. Sie hatte sich dagegen gewehrt, dass in der Trefferliste des Google-Bildersuchdienstes Miniaturansichten ihrer Bilder, sogenannte Thumbnails, gezeigt werden.
Nach Ansicht der Karlsruher Richter habe die Künstlerin ihre Einwilligung zur Veröffentlichung der Bilder gegeben, weil sie diese auch auf ihrer eigenen Internetseite veröffentliche. Zudem habe sie den Zugriff der Suchmaschinen auf ihr eigenes Portal ermöglicht, ohne von den technischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, um die Abbildungen ihrer Werke von der Suche und Anzeige durch Bildersuchmaschinen in Form von Vorschaubildern auszunehmen. Bereits die Vorinstanzen hatten ihre Klage auf Unterlassen abgewiesen.
Kommentar:
War das jetzt eine gut inszenierte Werbekampagne oder hat die Frau tatsächlich ihre Bilder ins Netz gestellt, wollte aber nicht gefunden werden?
Der BGH hat ja ganz recht: Nichts ist einfacher, als den Zugriff zu beschränken. Und was unternimmt man nicht alles, um besser bei Google gelistet zu werden?
Vielleicht liegt ihre Motivation ja nach dem Motto: "Besser schlechte Presse als gar keine Presse."
Die Zugriffszahlen ihrer Homepage dürften sich durch diese Aktion jedenfalls stark gesteigert haben, zumal die Homepage für eine Künstlerin jetzt nicht gerade eine der Besten ist. Dabei meine ich weniger die Gestaltung, als die veraltete Technik.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte kann das hier: » Webseite von Maud Tutsche
Vielleicht hatte sie ja wirklich keine Ahnung, wie das mit dem Internet so funktioniert und war erbost darüber, dass Google ihre Seite ausgelesen hat...
Vielleicht hat sie aber auch einen Deal mit den Anwälten? Warum sonst sind diese wohl auf ihrer Homepage verlinkt?
Mittwoch, 28. April 2010
Nach W-Pad jetzt Aldi-Pad als Konkurrenz zu Apple iPad?
09:44 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
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Nach der Ankündigung des W-Pad aus Berlin will auch der Technikhersteller Medion einen Tablet-Computer, wie das gefragte iPad des US-Herstellers Apple, noch für dieses Jahr auf den Markt bringen. Spätestens zum Weihnachtsgeschäft wolle Medion ein eigenes Gerät anbieten, berichtet die "Financial Times Deutschland".
Das Gerät dürfte für preisbewusste Kunden angeboten werden, denn ein Medion-Kunde ist Aldi. Branchenexperten erwarten, dass in diesem Jahr viele Elektronikkonzerne mit Konkurrenzprodukten zum iPad an den Start gehen werden.
Tablet-PCs sind eine neue Klasse von Computern mit berührungsempfindlichen Bildschirmen, über die die Geräte bedient werden können.
Apple verkaufte nach dem Marktstart des iPads in den USA seid Anfang April mehrere hunderttausend Exemplare und hat wegen der grossen Nachfrage den Verkaufsstart in Europa verschoben.
Quelle: Rheinische Post, B1 Wirtschaft Kompakt vom 28.4.2010
Kommentar:
Was ist so besonders an einem Tablet-PC und warum haben wir solange darauf gewartet?
Sicherlich ist jetzt erst die Technik mit den berührungsempfindlichen Bildschirmen und die Akku-Laufzeiten mit geringen Gewicht soweit, dass ein marktgerechtes Produkt angeboten werden kann.
Zum anderen ist Apple spätestens mit dem iPhone Kult und hat deshalb eine weltweite Fan-Gemeinde. Immer und überall übers Internet informiert sein, Höhrbücher und Musik mit unendlich vielen Apps alles auf einem Gerät online und im Notfall auch mal telefonieren...
Ist das iPad nicht nur ein großes iPhone und wer braucht die Tablet-PCs wirklich?
Kann der Tablet-PC den Laptop-PC (Net-Book/ Note-Book) ersetzen und wie wird die Datensicherheit gewährleistet?
Ich lese lieber Bücher und Zeitschriften in Papierformat mit Lesezeichen, benötige mein Handy für Adressen und zum Telefonieren und den PC für die Arbeit, E-Mail, Internet, Online-Banking....
Das Gerät dürfte für preisbewusste Kunden angeboten werden, denn ein Medion-Kunde ist Aldi. Branchenexperten erwarten, dass in diesem Jahr viele Elektronikkonzerne mit Konkurrenzprodukten zum iPad an den Start gehen werden.
Tablet-PCs sind eine neue Klasse von Computern mit berührungsempfindlichen Bildschirmen, über die die Geräte bedient werden können.
Apple verkaufte nach dem Marktstart des iPads in den USA seid Anfang April mehrere hunderttausend Exemplare und hat wegen der grossen Nachfrage den Verkaufsstart in Europa verschoben.
Quelle: Rheinische Post, B1 Wirtschaft Kompakt vom 28.4.2010
Kommentar:
Was ist so besonders an einem Tablet-PC und warum haben wir solange darauf gewartet?
Sicherlich ist jetzt erst die Technik mit den berührungsempfindlichen Bildschirmen und die Akku-Laufzeiten mit geringen Gewicht soweit, dass ein marktgerechtes Produkt angeboten werden kann.
Zum anderen ist Apple spätestens mit dem iPhone Kult und hat deshalb eine weltweite Fan-Gemeinde. Immer und überall übers Internet informiert sein, Höhrbücher und Musik mit unendlich vielen Apps alles auf einem Gerät online und im Notfall auch mal telefonieren...
Ist das iPad nicht nur ein großes iPhone und wer braucht die Tablet-PCs wirklich?
Kann der Tablet-PC den Laptop-PC (Net-Book/ Note-Book) ersetzen und wie wird die Datensicherheit gewährleistet?
Ich lese lieber Bücher und Zeitschriften in Papierformat mit Lesezeichen, benötige mein Handy für Adressen und zum Telefonieren und den PC für die Arbeit, E-Mail, Internet, Online-Banking....
Dienstag, 27. April 2010
Deutsche Wirtschaft verschwendet Milliarden
16:46 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Heute hat der erste Offshore-Windpark "alpha ventus" vor Borkum eröffnet. Hohe Investitionskosten und Fragen nach der Effizienz rufen selbst Umwelt-Organisationen auf den Plan. Denn solche Parks zu bauen sind mit erheblichen Kosten und Aufwand verbunden. Andererseits möchte auch kaum Einer ein Windrad im Vorgarten stehen haben.
Umweltschutz und verantwortungsvoller Umsatz mit unseren Ressourcen ist also gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. Im Kleinen geht es da häufig viel einfacher.
Verbesserte Energie-Effizienz und Rohstoffeinsatz sind dabei nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel:
Anlagen-Effizienz zu erreichen bedeutet dabei nicht zwangsläufig, dass große Investitionen notwendig werden. So macht es z. B. schon einen großen Unterschied, ob man einen Antrieb immer auf Volllast fährt und dann wieder abschaltet, oder durch kleine Anpassungen im mittleren Drehzahlbereich bleibt.
So bieten viele Anlagen durchaus die Möglichkeiten, effizienter zu produzieren. Die Kosten für eine Überprüfung der Anlagen und die entsprechenden Maßnahmen spielen sich dabei in kürzester Zeit durch die geringeren Rohstoff- und Energiekosten wieder ein.
Umweltschutz und verantwortungsvoller Umsatz mit unseren Ressourcen ist also gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. Im Kleinen geht es da häufig viel einfacher.
Verbesserte Energie-Effizienz und Rohstoffeinsatz sind dabei nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel:
Die Industrie geht mit Rohstoffen zu ineffektiv um, gespart wird an der falschen Stelle. Vor allem im Mittelstand gibt es einen großen Nachholbedarf beim effektiven Einsatz der verwendeten Rohstoffe. Experten sehen dabei riesiges Sparpotenzial – und eine Chance zu mehr Umweltschutz.Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article7332865/Deutsche-Wirtschaft-verschwendet-Milliarden.html
Anlagen-Effizienz zu erreichen bedeutet dabei nicht zwangsläufig, dass große Investitionen notwendig werden. So macht es z. B. schon einen großen Unterschied, ob man einen Antrieb immer auf Volllast fährt und dann wieder abschaltet, oder durch kleine Anpassungen im mittleren Drehzahlbereich bleibt.
So bieten viele Anlagen durchaus die Möglichkeiten, effizienter zu produzieren. Die Kosten für eine Überprüfung der Anlagen und die entsprechenden Maßnahmen spielen sich dabei in kürzester Zeit durch die geringeren Rohstoff- und Energiekosten wieder ein.
Bild (c) Pixelio.de, Thorben Wengert
Donnerstag, 22. April 2010
Lidl darf nicht mehr mit fairer Produktion werben!
10:20 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Lidl muss nach einer Klage von Verbraucherschützern und Menschenrechtlern auf Werbung für Kleidung aus angeblich weltweit fairer Produktion verzichten. ... Lidl muss nach einer Klage von Verbraucherschützern und Menschenrechtlern auf Werbung für Kleidung aus angeblich weltweit fairer Produktion verzichten.Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/lidl134.html
""Lidl setzt sich für sozialverträgliche Arbeitsbedingungen ein", ist dort zu lesen.Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687643,00.html
Das Versprechen des Unternehmens gilt auch für die Arbeiterinnen und Arbeiter, die in Bangladesch T-Shirts, Hosen, Jacken und Unterwäsche für Lidl herstellen. "Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern" will man nach eigenem Bekunden "einen Beitrag zur Verbesserung der Bedingungen in der weltweiten Lieferkette" leisten. Lidl bekennt sich zu einem Verhaltenskodex, der auf den Grundsätzen der Vereinten Nationen beruht. Überlange Arbeitszeiten, Hungerlöhne und Kinderarbeit sind darin verboten."
Kommentar:
Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Lidl diese Kampagne gestartet hat, ohne vorher entsprechende Vereinbarungen mit Bangladesh zu treffen.
Die Frage, die sich stellt, ist: Was kann man eigentlich tun, wenn verantwortlich handeln möchte? In Deutschland reicht vermutlich ein entsprechendes Vertragswerk. In Bangladesh? Wenn man da mit dem Vertriebsleiter durch die Räume geht und die Mitarbeiter befragt, bekommt man garantiert keine negative Antwort. Da muss man schon eine richtige Untersuchung machen, das Vertrauen der Leute gewinnen etc..
Und selbst dann... Wenn da eine Hilfsorganisation nachfragt bekommt sie garantiert ganz andere Antworten als ein Lidl-Mitarbeiter, selbst wenn er sich die Mühe machen sollte, nachzufragen.
Also doch wieder in Deutschland produzieren oder gleich auf eine entsprechende Kampagne verzichten und schön billig produzieren?
Schließlich ist ja der Kunde König... und der möchte beim Discounter auch Discount-Preise.
Bild © Dieter Schütz / PIXELIO
Mittwoch, 21. April 2010
Hat die Automobilbranche die Krise überstanden?
11:23 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
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Heutige Headline der Rheinischen Post:
Daimler begeistert mit guten Zahlen
Völlig überraschend revidierte der Autobauer seine Prognosen, die Börse jubeliert.
Das extrem wichtige Geschäft mit Edelkarossen wird dieses Jahr zweieinhalb bis drei Milliarden Euro an operativen Gewinn (Ebit) einfahren. Der Umsatz in den ersten drei Monaten sprang um mehr als 20 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro hoch. Und der Vorstand meldet eine zunehmend "gute Preisdurchsetzung". Im Klartext: Weniger Rabatte, ein Mercedes kostet wieder richtig Geld.
Alle Aktien der grossen Automobilisten zogen gestern deutlich an, wobei Daimler und FIAT die größten Gewinner waren.
"Das Ende der Krise scheint ja nun wirklich da zu sein" jubelt Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer.
Bleibt zu hoffen, dass auch alle deutschen Automobilzulieferer dieses Signal in Form von Aufträgen spüren und ihre Produktion hoch fahren können.
Daimler begeistert mit guten Zahlen
Völlig überraschend revidierte der Autobauer seine Prognosen, die Börse jubeliert.
Das extrem wichtige Geschäft mit Edelkarossen wird dieses Jahr zweieinhalb bis drei Milliarden Euro an operativen Gewinn (Ebit) einfahren. Der Umsatz in den ersten drei Monaten sprang um mehr als 20 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro hoch. Und der Vorstand meldet eine zunehmend "gute Preisdurchsetzung". Im Klartext: Weniger Rabatte, ein Mercedes kostet wieder richtig Geld.
Alle Aktien der grossen Automobilisten zogen gestern deutlich an, wobei Daimler und FIAT die größten Gewinner waren.
"Das Ende der Krise scheint ja nun wirklich da zu sein" jubelt Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer.
Bleibt zu hoffen, dass auch alle deutschen Automobilzulieferer dieses Signal in Form von Aufträgen spüren und ihre Produktion hoch fahren können.
Freitag, 16. April 2010
Die Grenzen der Technik: Aschewolke legt Flughäfen in Nordeuropa lahm
11:26 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
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Die so genannte "Nullsteuerung" trat heute Morgen auch im Flughafen Frankfurt ein.
Das bedeutet, dass es keine Start- und auch keine Landeerlaubnis gibt.
Nachdem schon seid gestern Nachmittag von Nord-Westen her die Flughäfen in England, Holland, Frankreich, Skandinavien... geschlossen wurden, trifft es jetzt auch die meisten deutschen Flughäfen. Im Moment sind nur noch im Süden des Landes 4 Flughäfen geöffnet, aber kein weiß wie lange noch, da die Wetterlage keine Entwarnung geben kann.
Selbst unsere Bundeskanzlerin, welche zur Zeit im Flugzeug aus der USA nach Hause ist, wird nicht in Berlin landen können. Es ist sogar fraglich, ob München noch zur Landung zu Verfügung steht oder sie weiter Richtung Süden z.B. in Italien ausweichen muss.
Jetzt werden die Grenzen der Technik deutlich und unsere Abhängigkeit von Naturereignissen.
Ein Vulkanausbruch in Island legt Flugverkehr in Europa lahm und hat weltweiten Einfluss auf internationale Flüge.
Diese Erkenntnis wird den vielen gestrandeten Fluggästen nicht helfen, denn die Informationen, wann und wie es weiter geht, fehlen an allen Flughäfen.
Mittwoch, 14. April 2010
WirelessHART: Funktechnologie im Aufwind
11:03 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
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Im Director's Brief zur Hannover Messe Industrie, welche nächste Woche startet (19.4.-23.4.2010) wird die drahtlose Technologie im industriellen Umfeld beschrieben.
Der Markt für drahtlose Infrastrukturkomponenten wächst über die nächsten Jahre laut VDC Research mit durchschnittlich über 25 Prozent.
Bild-Quelle: Industrial Network
Befragung von Februar 2010
Der Grund, warum sich drahtlose Technologie bislang im industriellen Umfeld kaum durchsetzten konnte, liegt an den weitaus höheren Anforderungen, verglichen mit dem kommerziellen Bereich.
Nachdem Feldbusse in der Verfahrenstechnik Einzug gehalten haben, steht mit Funklösungen der nächste Entwicklungsschritt in der Feldkommunikation an. Der neue Standard WirelessHART (Highway Adressable Remote Transducer) bietet vielversprechende Ansätze.
Der konventionelle HART ist ursprünglich als Erweiterung der gebräuchlichen 4...20-mA-Stromschleifen gedacht, um den Feldgeräten weitere Funktionalitäten zu verleihen.
Der im September 2007 freigegeben WirelessHART-Standard setzt direkt auf das HART-Protokoll auf, verlässt jedoch den physischen Übetragungsweg. Als Übertragungsmedium wird die Luftschnittstelle herangezogen. Dabei wird das weltweit lizenzfreie 2,4-GHz-Band genutzt, das auch für WLAN, Bluetooth, ZigBee und andere Funktechniken genutzt wird.
Der Vorteil: WirelessHART unterstützt die Installation von Feldgeräten unterschiedlicher Hersteller ohne den Aufwand und die Kosten, das Netzwerk zu verkabeln.
Somit kann eine Funkübertragung auch für die Qualitätssicherung und Prozessoptimierung eingesetzt werden.
Zur Diskussion: Wieviele Wireless-Standards werden benötigt?
In der Verfahrenstechnik, wo eine breite Basis von HART-fähigen Feldgeräten über die letzten Jahre installiert wurden, ist dieser WirelessHART-Standard eine gute Erweiterung zur Qualitätsverbesserung und Prozessoptimierung.
Doch was ist mit den verschiedenen Ethernet-basierenden Standards, wie z.B. PROFINET, EtherCAT...., welche alle auf dem gleichen Frequenzband ihr eigenes Protokoll übertragen möchten?
Dienstag, 13. April 2010
Microsoft präsentiert eigenes Smartphone-Handy
08:56 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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"Kin One" und "Kin Two" heißen die neuen Handys aus dem Hause Microsoft. Zielgruppe: "Junge User"; 15 bis 30 Jahre alt. Für diese Zielgruppe gibt es dann die Integration von sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook.
(Quelle: Welt.de)
Kommentar:
Nachdem Apple mit dem iPhone so erfolgreich ist, hat sich Microsoft wohl gedacht, sie müssten da irgendwie drauf reagieren.
Die Integration von Facebook & Co. in ein Handy ist allerdings nicht besonders innovativ, sondern eher Standard.
Der Unterschied zwischen Apple und Microsoft war schon immer, dass Apple zu der Software auch gleich die entsprechende Hardware geliefert hat. Von daher war es nur logisch, dass ein Apple-Handy aus Soft- und Hardware besteht. Und von den vielen Innovationen, die sie dabei eingeführt haben, brauchen wir ja gar nicht mehr reden. Bedienung, App-Store, iTunes-Integration, ... Die Liste ist lang.
Als Antwort stellt Microsoft auf dem hart umkämpften Markt ein Kinderspielzeug vor, mit dem man twittern kann. Ich gehe jede Wette ein, dass das Gerät dem iPhone keine echte Konkurrenz machen kann.
Vermutlich dauert es eh drei Generationen, bis das Gerät fehlerfrei funktioniert.
Abzuwarten bleibt, ob dies eine Veränderung in der Geschäfts-Strategie von Microsoft einleitet. Bislang ist Microsoft mit der Strategie, Software zu produzieren, die von den unterschiedlichsten Herstellern eingesetzt werden kann, sehr erfolgreich gewesen. Während Micorsoft zu einem wahren Riesen heran gewachsen ist, waren die teuren Apple-Computer eher ein Nischen-Produkt für die Kreativen.
Mit der Verwendung von Intel-Prozessoren und natürlich der Einführung des iPods, iPhone und jetzt des iPads hat Apple endgültig den Sprung in den Massen-Markt geschafft und klaut Microsoft zunehmend Marktanteile.
Vielleicht gibt es also bald "echte" Microsoft-Computer, die von der ersten bis zur letzten Schraube von Micorsoft entwickelt und auf das eigene Betriebssystem optimiert wurden.
Das Microsoft-Handy scheint ein Schritt in diese Richtung zu sein.
(Quelle: Welt.de)
Kommentar:
Nachdem Apple mit dem iPhone so erfolgreich ist, hat sich Microsoft wohl gedacht, sie müssten da irgendwie drauf reagieren.
Die Integration von Facebook & Co. in ein Handy ist allerdings nicht besonders innovativ, sondern eher Standard.
Der Unterschied zwischen Apple und Microsoft war schon immer, dass Apple zu der Software auch gleich die entsprechende Hardware geliefert hat. Von daher war es nur logisch, dass ein Apple-Handy aus Soft- und Hardware besteht. Und von den vielen Innovationen, die sie dabei eingeführt haben, brauchen wir ja gar nicht mehr reden. Bedienung, App-Store, iTunes-Integration, ... Die Liste ist lang.
Als Antwort stellt Microsoft auf dem hart umkämpften Markt ein Kinderspielzeug vor, mit dem man twittern kann. Ich gehe jede Wette ein, dass das Gerät dem iPhone keine echte Konkurrenz machen kann.
Vermutlich dauert es eh drei Generationen, bis das Gerät fehlerfrei funktioniert.
Abzuwarten bleibt, ob dies eine Veränderung in der Geschäfts-Strategie von Microsoft einleitet. Bislang ist Microsoft mit der Strategie, Software zu produzieren, die von den unterschiedlichsten Herstellern eingesetzt werden kann, sehr erfolgreich gewesen. Während Micorsoft zu einem wahren Riesen heran gewachsen ist, waren die teuren Apple-Computer eher ein Nischen-Produkt für die Kreativen.
Mit der Verwendung von Intel-Prozessoren und natürlich der Einführung des iPods, iPhone und jetzt des iPads hat Apple endgültig den Sprung in den Massen-Markt geschafft und klaut Microsoft zunehmend Marktanteile.
Vielleicht gibt es also bald "echte" Microsoft-Computer, die von der ersten bis zur letzten Schraube von Micorsoft entwickelt und auf das eigene Betriebssystem optimiert wurden.
Das Microsoft-Handy scheint ein Schritt in diese Richtung zu sein.
Montag, 12. April 2010
Bundesnetzagentur versteigert Mobilfunklizenzen
11:03 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Es ist mal wieder soweit: Die Bundesnetzagentur versteigert Mobil-Funk Lizenzen. In Anbetracht der hohen Datenmengen und der vielen smart-phones ist klar, dass die erhöhte Datenmenge auch irgendwie transportiert werden muss.
Doch war das nicht auch schon das Argument für den UMTS-Lizenz-Verkauf? Man hatte den Eindruck, dass den Mobilfunktanbietern die Panik im Gesicht stand, als sie sich damals gegenseitig überboten haben. Denn wer keine UMTS-Lizenz hatte, dem schien das mittelfristige Aus sicher.
Offensichtlich hat sich die Investition in UMTS nicht gelohnt; außer natürlich für die Bundesnetzagentur. Somit bleibt es abzuwarten, ob die Mobilfunkanbieter aus ihrem Fehler gelernt haben oder ob es wieder zu Panik-Käufen kommen wird.
Zumal auch dieses Mal wieder die Bundesnetzagentur Bedingungen an ihre Versteigerung geknüpft hat. So werden die Erwerber der Lizenzen verpflichtet, zunächst die ländlichen Gebiete ausbauen.
Denkbar ist auch der Umkehrschluss: Vielleicht steigen diesmal Anbieter vorzeitig aus der Versteigerung aus, obwohl sie dieses mal besser hätten mit-steigern sollen.
Hinterher werden wir wieder schlauer sein. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass diese Frequenzen nicht ein ebenso großes Geld-Grab werden wird, wie die UMTS-Lizenzen. Denn zahlen wird die Rechnung am Ende ja doch wieder der Verbraucher...
Doch war das nicht auch schon das Argument für den UMTS-Lizenz-Verkauf? Man hatte den Eindruck, dass den Mobilfunktanbietern die Panik im Gesicht stand, als sie sich damals gegenseitig überboten haben. Denn wer keine UMTS-Lizenz hatte, dem schien das mittelfristige Aus sicher.
Offensichtlich hat sich die Investition in UMTS nicht gelohnt; außer natürlich für die Bundesnetzagentur. Somit bleibt es abzuwarten, ob die Mobilfunkanbieter aus ihrem Fehler gelernt haben oder ob es wieder zu Panik-Käufen kommen wird.
Zumal auch dieses Mal wieder die Bundesnetzagentur Bedingungen an ihre Versteigerung geknüpft hat. So werden die Erwerber der Lizenzen verpflichtet, zunächst die ländlichen Gebiete ausbauen.
Denkbar ist auch der Umkehrschluss: Vielleicht steigen diesmal Anbieter vorzeitig aus der Versteigerung aus, obwohl sie dieses mal besser hätten mit-steigern sollen.
Hinterher werden wir wieder schlauer sein. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass diese Frequenzen nicht ein ebenso großes Geld-Grab werden wird, wie die UMTS-Lizenzen. Denn zahlen wird die Rechnung am Ende ja doch wieder der Verbraucher...
Donnerstag, 8. April 2010
Strategische Partnerschaften auf hohem Niveau
08:52 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Daimler und Renault bilden eine Allianz, um Synergie-Effekte im Kleinwagen-Segment nutzen zu können. (siehe ARD.de)
Anstatt sich - wie bei Chrysler - teuer einzukaufen und damit auch entsprechend fest zu verheiraten, setzt man nun also auf Kooperation statt auf Fusion.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann die Stärken des strategischen Partners für die eigenen Zwecke einsetzen und dem Partner gleichzeitig die eigenen Stärken präsentieren. Entwicklungskosten werden minimiert, die eigenen Stärken können weiter ausgebaut werden und Schwachstellen werden durch den Partner aufgefangen.
Und wenn es nicht funktionieren sollte, kann man sich auch relativ einfach wieder trennen und ggfs. auf die Suche nach neuen Partnern begeben.
Mir stellt sich die Frage, wann denn im Mittelstand diese Erkenntnis ebenfalls reifen wird. Wenn jetzt schon Global Player wie Daimler die Notwendigkeit strategischer Partnerschaften anerkennen (müssen?), ist die Notwendigkeit im Mittelstand doch doppelt gegeben.
Denn mit entsprechenden Partnerschaften könnte man Aufträge akquirieren, die ansonsten an die "Großen" gegangen wären, einfach weil sie "eine Nummer zu groß" gewesen wären.
Und wenn es Daimler und Renault schaffen sollten, durch Synergie-Effekte Milliarden einzusparen, könnten Mittelständler ebenfalls durch geschickte Kooperationen Geld sparen und Aufträge bekommen, die sie ansonsten alleine aufgrund ihrer Kostenstruktur vielleicht bekommen könnten.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeit könnte die Bereitschaft, mit Mitbewerbern zu Kooperieren, zu echten Wettbewerbsvorteilen führen.
Anstatt sich - wie bei Chrysler - teuer einzukaufen und damit auch entsprechend fest zu verheiraten, setzt man nun also auf Kooperation statt auf Fusion.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann die Stärken des strategischen Partners für die eigenen Zwecke einsetzen und dem Partner gleichzeitig die eigenen Stärken präsentieren. Entwicklungskosten werden minimiert, die eigenen Stärken können weiter ausgebaut werden und Schwachstellen werden durch den Partner aufgefangen.
Und wenn es nicht funktionieren sollte, kann man sich auch relativ einfach wieder trennen und ggfs. auf die Suche nach neuen Partnern begeben.
Mir stellt sich die Frage, wann denn im Mittelstand diese Erkenntnis ebenfalls reifen wird. Wenn jetzt schon Global Player wie Daimler die Notwendigkeit strategischer Partnerschaften anerkennen (müssen?), ist die Notwendigkeit im Mittelstand doch doppelt gegeben.
Denn mit entsprechenden Partnerschaften könnte man Aufträge akquirieren, die ansonsten an die "Großen" gegangen wären, einfach weil sie "eine Nummer zu groß" gewesen wären.
Und wenn es Daimler und Renault schaffen sollten, durch Synergie-Effekte Milliarden einzusparen, könnten Mittelständler ebenfalls durch geschickte Kooperationen Geld sparen und Aufträge bekommen, die sie ansonsten alleine aufgrund ihrer Kostenstruktur vielleicht bekommen könnten.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeit könnte die Bereitschaft, mit Mitbewerbern zu Kooperieren, zu echten Wettbewerbsvorteilen führen.
Mittwoch, 7. April 2010
Der Weg von der Insel!
13:44 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Mit Kommunikation neue Brücken bauen.
Mit der weltweiten Vernetzung über Internet ist die Globalisierung bis in die Fertigungsautomatisierung vorgestoßen. Fast alle neuen speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) besitzen einen Web-Server, wodurch jederzeit Spezialisten durch Ferndiagnose auf die Anlagen zugreifen können. Die Vorteile eines 24 h-Supports durch Spezialisten und einer durchgängigen Anlagenverfügbarkeit steht die Gefährdung der Sicherheit durch Spionage und Datenmanipulation gegenüber.
SIEMENS hat mit seinem TIA-Konzept (s. u.) basierend auf SIMATIC immer schon Brücken für bestehende Insellösungen geschaffen, welche durch die neue SIMATIC S7-1200 und die neue Automatisierungsplattform durchgängig erweitert wird.
TIA steht für „Totally Integrated Automation“ und bezeichnet das Konzept einer durchgängigen und automatisch integrierenden Anlagenwelt, bei der jedes Element miteinander kommuniziert und interagiert. Mit seinen sechs charakterisierenden Systemeigenschaften (Engineering, Kommunikation, Diagnose, Safety, Security und Robustheit) unterstützt Totally Integrated Automation den gesamten Lebenszyklus einer Maschine oder Anlage.
Instandhaltungs- und Modernisierungsaufgaben werden oft Modulweise realisiert. Jetzt kann bei kompakten und preissensitiven Anforderungen mit einer S7-1200 gestartet werden. Durch die integrierte PROFINET-Schnittstelle auf allen CPU’en werden die Brücken zu den benachbarten Modulen und zum Leitsystem ohne zusätzliche Hardware-Kosten aufgebaut.
Jede Insel hat einen „Leuchtturm“ in Form einer Bedien- und Beobachtungsstation, welches Software mäßig komplett in dem Steuerungsprogramm integriert ist und somit keinen zusätzlichen Engineering- und Kostenaufwand verursacht.
Zeit, Kosten und Qualität sind entscheidende Hebel, um Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Ziel muss es sein, bei einem Höchstmaß an Flexibilität die Zeit von der Idee zur fertigen Maschine bzw. zum fertigen Produkt zu verkürzen. Gleichzeitig sollen die Kosten minimiert und die Qualität gesteigert werden.
Mit den TIA-Systemeigenschaften der SIMATIC-Produktfamilie erfüllt SIEMENS diese Anforderungen und ist erfolgreich in allen Branchen zu Hause. In der Fertigungsautomatisierung wird immer mehr modularisiert und standardisiert, damit die hohen Anforderungen von Kosten- und Zeitersparnis messbar umgesetzt werden können. So sind z.B. Transportbänder, Ein-/ Ausgangskontrollen, Verpackungseinheiten und Zwischenlagerstationen universal einsetzbar, weil nur durch Parameterübergaben die Chargenverfolgung erfolgt. Diese einzelnen Funktionseinheiten können auch als autarke Inseln bezeichnet werden, welche durch standardisierte Kommunikation Brücken bauen ohne die Sicherheit des Moduls zu gefährden.
Vom Automobilbereich bis zur Nahrungsmittelindustrie ist die Standardisierung in einzelne Moduleinheiten soweit fortgestritten, dass nur noch per Drag- und Drop-Funktion ganze Anlagenbereiche neu parametriert werden, damit Marktveränderungen und Kundenwünsche ohne Zeit- und Kostenaufwand umgesetzt werden können.
Das Zusammenspiel macht den Unterschied!
Am Beispiel einer Getränkeabfüllanlage können die einzelnen Inseln wie Reinigungsanlage, Transportbänder, Abfüllbereich, Verpackung bis zur Lagerverwaltung von unterschiedlichen Maschinenbauern / Produktlieferanten angefertigt worden sein. Wichtig ist für die Qualitäts- und Produktionsverfolgung, dass die richtigen Parameter über standardisierte Kommunikationsbrücken von einer Funktionseinheit zur nächsten als Begleitdokumentation übergeben wird.
Diese standardisierte Kommunikationsbrücke wird von der PNO zertifiziert, welche neben PROFIBUS jetzt immer mehr das Ethernet basiert PROFINET-Protokoll vorantreibt. Somit sind alle SIMATIC CPU’en von der neuen S7-1200 bis zur S7-400-Familie perfekt für die Zukunft vorbereitet, weil sie diese Standardschnittstelle im Bauch hat und in einem optimalen Preis-/Leitungsverhältnis alle Aufgaben durchgängig erfüllen.
Ein Highlight ist die neue Projektierungsplattform „TIA Portal“ mit integriertem WinCC Basic als Visualisierungssoftware und allen benötigten Schnittstellen in STEP7 Basic, damit die Engineering-Zeit und -Kosten minimiert werden können. Eine Erweiterung der Funktionalität z.B. der Qualitätsanforderung oder Instandhaltung kann ohne Programmierkenntnisse erfolgen.
„Wenn Sie wissen möchten, in wie weit sich Ihre bestehenden Anlagen in das TIA-Umfeld integrieren lassen, wenden Sie sich am Besten an den Siemens Support oder beauftragen einen Experten, der sie unparteiisch über Integrationsmöglichkeiten informiert und dadurch die Investitionskosten zur Erhöhung Ihrer Qualitäts- und Verfügbarkeitsanforderungen bis zu 70% reduzieren kann,“ erklärt Dipl. Ing. Claudia Gadebusch, Geschäftsführerin der SAGO-Tec GmbH.
Unterschied zwischen Kunde und Konsument
11:25 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Als Verbraucher oder Konsument wird eine natürliche Person bezeichnet, die Waren und Dienstleistungen zur eigenen Bedürfnisbefriedigung käuflich erwirbt. (vgl. Def. Brockhaus) Ein Konsument ist somit immer ein Endverbraucher, während ein Kunde auch ein anderes Unternehmen oder eine Behörde sein kann. Fasst man den Begriff Kunde weiter auf, so steht ein Kunde in einer geschäftlichen Beziehung mit dem betreffenden Unternehmen. In dieser Definition können auch Lieferanten oder Banken als Kunden des Unternehmens betrachtet werden.
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