Donnerstag, 8. April 2010
Strategische Partnerschaften auf hohem Niveau
08:52 | Eingestellt von
Oliver Schnell |
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Daimler und Renault bilden eine Allianz, um Synergie-Effekte im Kleinwagen-Segment nutzen zu können. (siehe ARD.de)
Anstatt sich - wie bei Chrysler - teuer einzukaufen und damit auch entsprechend fest zu verheiraten, setzt man nun also auf Kooperation statt auf Fusion.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann die Stärken des strategischen Partners für die eigenen Zwecke einsetzen und dem Partner gleichzeitig die eigenen Stärken präsentieren. Entwicklungskosten werden minimiert, die eigenen Stärken können weiter ausgebaut werden und Schwachstellen werden durch den Partner aufgefangen.
Und wenn es nicht funktionieren sollte, kann man sich auch relativ einfach wieder trennen und ggfs. auf die Suche nach neuen Partnern begeben.
Mir stellt sich die Frage, wann denn im Mittelstand diese Erkenntnis ebenfalls reifen wird. Wenn jetzt schon Global Player wie Daimler die Notwendigkeit strategischer Partnerschaften anerkennen (müssen?), ist die Notwendigkeit im Mittelstand doch doppelt gegeben.
Denn mit entsprechenden Partnerschaften könnte man Aufträge akquirieren, die ansonsten an die "Großen" gegangen wären, einfach weil sie "eine Nummer zu groß" gewesen wären.
Und wenn es Daimler und Renault schaffen sollten, durch Synergie-Effekte Milliarden einzusparen, könnten Mittelständler ebenfalls durch geschickte Kooperationen Geld sparen und Aufträge bekommen, die sie ansonsten alleine aufgrund ihrer Kostenstruktur vielleicht bekommen könnten.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeit könnte die Bereitschaft, mit Mitbewerbern zu Kooperieren, zu echten Wettbewerbsvorteilen führen.
Anstatt sich - wie bei Chrysler - teuer einzukaufen und damit auch entsprechend fest zu verheiraten, setzt man nun also auf Kooperation statt auf Fusion.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann die Stärken des strategischen Partners für die eigenen Zwecke einsetzen und dem Partner gleichzeitig die eigenen Stärken präsentieren. Entwicklungskosten werden minimiert, die eigenen Stärken können weiter ausgebaut werden und Schwachstellen werden durch den Partner aufgefangen.
Und wenn es nicht funktionieren sollte, kann man sich auch relativ einfach wieder trennen und ggfs. auf die Suche nach neuen Partnern begeben.
Mir stellt sich die Frage, wann denn im Mittelstand diese Erkenntnis ebenfalls reifen wird. Wenn jetzt schon Global Player wie Daimler die Notwendigkeit strategischer Partnerschaften anerkennen (müssen?), ist die Notwendigkeit im Mittelstand doch doppelt gegeben.
Denn mit entsprechenden Partnerschaften könnte man Aufträge akquirieren, die ansonsten an die "Großen" gegangen wären, einfach weil sie "eine Nummer zu groß" gewesen wären.
Und wenn es Daimler und Renault schaffen sollten, durch Synergie-Effekte Milliarden einzusparen, könnten Mittelständler ebenfalls durch geschickte Kooperationen Geld sparen und Aufträge bekommen, die sie ansonsten alleine aufgrund ihrer Kostenstruktur vielleicht bekommen könnten.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeit könnte die Bereitschaft, mit Mitbewerbern zu Kooperieren, zu echten Wettbewerbsvorteilen führen.
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