Dienstag, 6. Juli 2010
Engineering braucht Marketing
16:09 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
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"Engineered in Germany" verliert im weltweiten Technologiewettbewerb als Exporthelfer an Strahlkraft. Davor warnt der Hannoveraner Marketingprofessor Klaus-Peter Wiedmann. Sein Rat an Firmen: "Top-Technik mit emotionalen Werten aufladen".
Von deutschen Unternehmen entwickelte Produkte standen lange Zeit für eine besondere Art von Spitzentechnologie - praktisch, problemorientiert und bis ins kleinste ausgeklügelt. Dazu haben ebenso der Automobilbau mit dem klassischen VW-Image "er läuft und läuft und läuft" beigetragen wie auch der Maschinenbau.
Quelle: vdi nachrichten Weltmeistermagazin Juni 2010
Was können mittelständische Unternehmen tun, um weiterhin von der Wertschätzung "Engineered in Germany" zu profitieren?
Sie sollten ihren Kunden nicht nur eine technisch hochwertige Kernleistung und einen hervorragenden Service bieten. Das sind Dinge, die jeder Abnehmer von einem guten Lieferanten erwartet.
Engineering verlangt darüber hinaus auch ein Marketingkonzept, das wirklich überzeugende Leistungspakete zugleich in eine faszinierende Erlebniswelt einbettet, die die Kunden auch auf einer emotionalen Ebene anspricht.
Das funktioniert nur, wenn die Firmen herausfinden, was in den Köpfen und Herzen ihrer Kunden Faszination auslöst. Ein Weg dahin ist Open Innovation. Firmen kreieren dabei gemeinsam mit ihren Kunden neue technische Lösungen.
Für das Emotionale ist in den meisten Firmen nicht die Technik zuständig, sondern die Werbung. Gerade deshalb muss die Nahtstelle zwischen Engineering und Marketing enger geschnürt werden.
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