Donnerstag, 29. Juli 2010
Industriedesign weckt Emotionen
15:09 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
Post bearbeiten
Gerade bei Industrieprodukten, deren Funktionen vergleichbar sind, kann das Design den Unterschied ausmachen.Allmählich kommen sich dabei auch Designer und Hersteller hinsichtlich der spezifischen Anforderungen der Investitionsgüterbranche näher.Zwar kommt es bei Investitionsgütern nicht unbedingt auf Äußerlichkeiten an, dennoch können diese im Wettbewerb den Unterschied machen.Selbst wenn keiner gerne darüber rede, "auch beim Ingenieur gibt es eine Bachkomponente bei der Produktauswahl". Industriedesign und Investitionsgütermarketing gehören eng zusammen.Während die Konsumgüter- und Automobilindustrie den Wert der Produktgestaltung schon länger erkannt haben und zur Differenzierung am Markt nutzen, tut sich die Investitionsgüterindustrie noch schwer.
Quelle: VDI nachrichten 16.Juli 2010 Nr.28/29
Kommentar:
Hier treffen jetzt 2 Welten aufeinander: zum einen die strukturierten Ingenieure, welche klare Linien und Funktionalität im Fokus haben und auf der anderen Seite die Designer und Künstler, welche kreative Wünsche umsetzten möchten, ohne den technischen Hintergrund zu kennen.
Die optimale Verschmelzung lässt ein neues Spezialisten-Team entstehen, bei dem Form und Farbe des Produktes optimal die Eigenschaften des Produktes unterstützen und der Bediener ergonomich sicher arbeiten kann.
Mehrere großer Produktlieferanten haben diese Marktlücke erkannt und zusammen mit dem Firmen-Image eine neue Marketing-Strategie gestartet, damit sie sich von den Mitbewerbern unterscheiden können. Denn die Produkte an sich werden immer öfters austauschbar.
Beste Beispiele sind in der Wirtschaftswoche Nr. 27 vom 5.7.2010 aufgeführt, wo ein Roboter von Kuka als kraftvolles Arbeitstier mit Konturen aus der Biologie dargestellt wird oder eine Macho-Maschine mit besserer Handlichkeit durch neuen Griff: Mehr Absatz durch Design!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen