Freitag, 6. August 2010
Bundesamt: Hacker können iPhone knacken
11:30 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
Post bearbeiten
Kriminelle können relativ problemlos die Kontrolle über das Kulthandy iPhone des US-Computerbauers Apple übernehmen. Betroffen von zwei kritischen Sicherheitslücken sind auch der populäre Table-PC iPad sowie der Musikspieler iPad touch.
Das teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit.
Schon das einfache Surfen im Internet oder das Öffnen eines PDF-Dokumentes reiche aus, die Geräte mit einem unbekannt aufgenommenen Schadprogramm zu infizieren.
Angreifer erhalten über die Sicherheitslücke laut BSI Zugriff auf das komplette System von iPhone, iPad und iPod touch, und zwar mit sogenannten Administratorrechten. Dadurch könnten sie etwa vertrauliche Daten wie Passwörter, Terminkalender, E-Mails, SMS und Kontakte auslesen. Auch der Zugriff auf die Kamera sei möglich, das Auslesen des Standortes über den GPS-Empfänger oder sogar das Abhören von Gesprächen.
Quelle: Rheinische Post, 5. August 2010
Kommentar:
Nach dem Desaster bei der Neueinführung des iPhone 4, bei dem es massive Empfangsprobleme gab und Apple als Abhilfe kostenlos eine Schutzhülle zu Verfügung stellte, kommt hier ein weiterer Rückschlag.
Jetzt ist die Marketing-Abteilung unter großen Druck, denn eine geschützte Software/ Sicherheitsupdate stehe bisher nicht zu Verfügung.
Apples Marketingstrategie hat sich gerade auf das sichere Betriebssystem gestürzt und gute Argumente gegen Microsoft platziert, welches permanent Sicherheits-Service Packs auf den Markt bringen muss, um Gefahren abzuwenden.
Jetzt sitzen alle in einem Boot und müssen sich gemeinsam gegen Häcker wehren.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen