Freitag, 28. Mai 2010

Die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden steigen

Nach den am 18. Mai vom EU-Parlament verabschiedeten neuen Vorschriften müssen öffentliche und betriebliche Gebäude sowie Privathäuser ab 2021 so gebaut werden, dass sie genauso viel Energie erzeugen wie sie verbrauchen. Für öffentliche Gebäude gilt dies bereits ab 2019.

Dass das intelligente und durchgängig vernetzte Gebäude keine Vision bleibt, sondern schon bald Realität wird, zeigte auch die starke Nachfrage der Fachbesucher nach professionellen Energieverteilungs- und Gebäudeautomationssystemen auf der Light+Building 2010.

Kommentar:
Nachdem die gute alte Glühbirne langsam aus den Verkaufsregalen verschwindet, geht das EU Parlament mit dieser neuen Vorgabe in die nächste Runde.
Europaweite Vorschriften zur Energieeffizienz sind löblich, doch welchen Zusatzkosten werden auf die Investoren hinzu kommen, wenn sie jetzt schon in der Planungsphase für Neuprojekte ein zuverlässiges Angebot kalkulieren sollen? Sind sie mit einem realistisch kalkulierten Angebot noch konkurrenzfähig oder verlieren die lokalen Anbietern durch die gut ausgebildeten Spezialisten und qualitativ hochwertigeren Ausführungen?

Betrachtet man die aktuellen Erfahrungen mit den hochgelobten Sparlampen und die vorher kalkulierten Lebensdauer zu den Kosten, dann werden viele Neuprojekte deutlich über das geplante Budget gehen.

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