Dienstag, 11. Mai 2010

iPad Benutzerfreundlichkeit: Erste Ergebnisse

Die Nielsen Norman Group veröffentlichte ihre erste Studie zur Benutzerfreundlichkeit des neuen iPads.
Das iPad sieht auf den ersten Blick aus wie ein großes iPhone. Doch das größere Display sorgt wohl auch dafür, dass die Schaltflächen im unteren Bereich nicht mehr so dominant wahrgenommen werden, wie beim iPhone.
Beim surfen durch Webseiten stellten die Forscher weiter fest, dass viele Links trotz guter Lesbarkeit schlecht zu drücken sind. Dies führt vielleicht sogar zu einem umdenken beim Webdesign. Soll eine Webseite auch mit dem iPad komfortabel zu bedienen sein, müssen evtl. entsprechende Änderungen vorgenommen werden (z. B. größere Buttons / Links).

Ein weiteres Problem betrifft die Apps. Image-Maps, wie sie 1993 modern waren, erleben in neuer Form ein Revival. Diese "Menü-Bilder" sind nahezu ausgestorben, da häufig nicht ersichtlich ist, welcher Teil des Bildes denn jetzt klickbar ist, und welcher nicht. Bei den Apps gibt es ein ähnliches Problem (siehe Bild1).

Bei anderen Applikationen "verschwindet" die Navigation völlig oder ist nur sehr schwer zu finden. Beim Marvel Comic Viewer muss man z. B. in den oberen oder unteren Bereich drücken, um Programmsteuerung zu finden:

Fazit:

Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis sich auch für das iPad ein Standard durchgesetzt hat, der die Bedienung vereinheitlicht. 
Abzuwarten bleibt ob das iPad ein solcher Erfolg wird, dass es sich lohnt, Webseiten generell "iPad-freundlich" zu gestalten und sich dadurch das generelle "look and feel" von Internet-Seiten verändern wird. 

Quelle: Jacob Nielsen Alter Box >> http://www.useit.com/alertbox/ipad.html <<

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