Mittwoch, 5. Mai 2010
Siemens-Manager wird Thyssen-Chef
11:27 | Eingestellt von
Claudia Gadebusch |
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Bei der Suche nach einem Nachfolger für Ekkehard Schulz setzt ThyssenKrupp nun doch auf eine externe Lösung: Der 49-jährige Siemens-Vorstand Heinrich Hiesinger wechselt im Oktober zu Thyssen und soll Anfang nächsten Jahres Chef des Düsseldorfer Dax-Riesen werden.
Gerhard Cromme hat seinen Ruf als raffiniertester Strippenzieher der Deutschland AG gestern erneut unterstrichen: Mit einer völlig überraschenden Lösung beendet der gleichzeitige Aufsichtsratschef von Siemens und ThyssenKrupp die quälende Diskussion um die Nachfolge von Ekkehard Schulz.
Quelle: RHEINISCHE POST Wirtschaft-Headline vom 5.Mai.2010
Kommentar:
Herr Cromme nutzt sein Netzwerk und seine Position als gleichzeitiger Aufsichtsratschef von beiden Dax-Konzernen, um für alle Beteidigten die beste Lösung zu finden. Die langjährige Suche nach einen passenden Nachfolger für den sehr beliebten Dax-Chef Ekkehard Schulz (68), welcher seid der Fusion von Thyssen und Krupp im Jahr 1999 den Konzern führt, hat mit Herrn Hiesinger eine gute Lösung gefunden.
Doch jede Medallie hat 2 Seiten und somit gibt es auch mehrere Verlierer.
Zum einen wurden intern 3 Kronprinzen bei ThyssenKrupp gehandelt, welche alle die Qualifikation für diesen Posten hatten und zum anderen hat Siemens einen sehr guten und loyalen Manager verloren, welcher sein Herz vom ersten Arbeitstag an bei Siemens eingebracht hat.
Dieser Schachzug kann für das deutsche Top-Management auch nach hinten losgehen und wir sind auf dem Weg nach amerikanischen Regeln zu handeln: Jeder ist sich selbst der Nächste und für meine Karriere verkaufe ich meine Tugenden.
Obwohl beide Dax-Konzerne gute und qualifizierte Manager entwickelt haben, werden immer öfters externe Manager diesen loyalen Mitarbeitern vorgesetzt, so dass sie die Motivation für einen internen Aufstieg verlieren und besser öfters durch ein gutes Netzwerk innerhalb der Großkonzerne wechseln sollten.
Wird jetzt einer der drei Kronprinzen von ThyssenKrupp in den Vorstand von Siemens kommen?
Gerhard Cromme hat seinen Ruf als raffiniertester Strippenzieher der Deutschland AG gestern erneut unterstrichen: Mit einer völlig überraschenden Lösung beendet der gleichzeitige Aufsichtsratschef von Siemens und ThyssenKrupp die quälende Diskussion um die Nachfolge von Ekkehard Schulz.
Quelle: RHEINISCHE POST Wirtschaft-Headline vom 5.Mai.2010
Kommentar:
Herr Cromme nutzt sein Netzwerk und seine Position als gleichzeitiger Aufsichtsratschef von beiden Dax-Konzernen, um für alle Beteidigten die beste Lösung zu finden. Die langjährige Suche nach einen passenden Nachfolger für den sehr beliebten Dax-Chef Ekkehard Schulz (68), welcher seid der Fusion von Thyssen und Krupp im Jahr 1999 den Konzern führt, hat mit Herrn Hiesinger eine gute Lösung gefunden.
Doch jede Medallie hat 2 Seiten und somit gibt es auch mehrere Verlierer.
Zum einen wurden intern 3 Kronprinzen bei ThyssenKrupp gehandelt, welche alle die Qualifikation für diesen Posten hatten und zum anderen hat Siemens einen sehr guten und loyalen Manager verloren, welcher sein Herz vom ersten Arbeitstag an bei Siemens eingebracht hat.
Dieser Schachzug kann für das deutsche Top-Management auch nach hinten losgehen und wir sind auf dem Weg nach amerikanischen Regeln zu handeln: Jeder ist sich selbst der Nächste und für meine Karriere verkaufe ich meine Tugenden.
Obwohl beide Dax-Konzerne gute und qualifizierte Manager entwickelt haben, werden immer öfters externe Manager diesen loyalen Mitarbeitern vorgesetzt, so dass sie die Motivation für einen internen Aufstieg verlieren und besser öfters durch ein gutes Netzwerk innerhalb der Großkonzerne wechseln sollten.
Wird jetzt einer der drei Kronprinzen von ThyssenKrupp in den Vorstand von Siemens kommen?
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